Ärzte für das Leben e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen.

Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft ("Spätschwangerschaft"), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von "enhancement", - adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, - Hilfen bei Behinderung - Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie ("Sterbehilfe") - Hirntod und Organspende - Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiter zu tragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinander zu setzen.

Mehr dazu ausführlich in der Einführung.
 

Neues

21.04.16: Einladung zur 21. Jahrestagung des Vereins "Ärzte für das Leben" vom 03. bis 04. Juni 2016 in Fulda
aefdl-logoVom 03. bis 04. Juni 2016 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 21. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.. Thema ist diesmal: „Wie steht es um den Lebensschutz 23 Jahre nach dem Abtreibungsurteil des Bundesverfassungsgerichts?“.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung


23.03.16: Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen
Am 22.03.16 veröffentlichte der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme mit Empfehlungen zur gesetzlichen Regelung der Embryospende, Embryoadoption und Übernahme elterlicher Verantwortung. Mehr dazu in der Pressemitteiling des Ethikrates-

Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Ethikrat 22.03.16


19.03.16: Weltgipfeltreffen der Nationalen Ethikräte in Berlin
Am 17. und 18. März 2016 kamen in Berlin auf Einladung des Deutschen Ethikrates rund 200 Vertreter Nationaler Ethik/Bioethik-Kommissionen aus ca. 100 Ländern, Mitglieder internationaler Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation WHO, UNESCO und der Rat für Internationale Organisationen der medizinischen Wissenschaft (CIOMS) sowie Regierungsvertreter zum 11. Global Summit zusammen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Globale Gesundheit – Globale Ethik – Globale Gerechtigkeit“.

Auf dem Programm der Tagung standen die Themen neue Technologien (Big Data und Genome-Editing), Epidemien und globale Solidarität, ethischer Pluralismus, Biopolitik und Biorecht sowie die Verbesserung gesellschaftlicher Bewusstseinsbildung in bioethischen Fragestellungen. Grundlage dieser Diskussionen waren Hintergrundpapiere, die im Vorfeld der Konferenz von Experten erarbeitet worden waren.

Mehr dazu in der Pressemitteilung des Ethikrates: Weltgipfeltreffen der Nationalen Ethikräte in Berlin


15.03.16: Konferenz des Europäischen Zentrums für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) zu Gewissensfreiheit von Ärzten, Hebammen und Apothekern
Anlässlich einer Konferenz des Europäischen Zentrums für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) am Sitz der Vereinten Nationen in Genf hat der UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Professor Heiner Bielefeldt, sich für das Recht des medizinischen Personals ausgesprochen, aus Gewissensgründen die Beteiligung an Abtreibung oder Sterbehilfe abzulehnen. Mehr dazu in einem ausführlichen Bericht der Nachrichtenagentur ZENIT.org

Für Gewissensfreiheit von Ärzten, Hebammen und Apothekern
Konferenz des Europäischen Zentrums für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) in Genf
ZENIT.ORG 14.03.16


2015


15.12.15: Unterrichtung der Bundesregierung an den Bundestag zur Nutzung der Präimplantationsdiagnostik (PID)
Am hat die Bundesregierung ihren Bericht über Erfahrungen mit der Nutzung der Präimplantationsdiagnostik (PID) dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Mehr dazu in der Mitteilung "Heute im Bundestag" vom 15.12.15

PID-Verfahren bisher relativ selten genutzt
Gesundheit/Unterrichtung
Berlin: (hib/PK) Die Nutzung der in Deutschland unter strengen gesetzlichen Auflagen erlaubten Präimplantationsdiagnostik (PID) ist bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aufgrund der im Ausland gemachten Erfahrungen war von jährlich 200 bis 300 Anträgen auf eine solche molekulargenetische Untersuchung ausgegangen worden, wie aus einer Unterrichtung (18/7020) der Bundesregierung an den Bundestag hervorgeht.
HIB Heute im Bundestag 15.12.15


13.11.15: Sterbehilfe - Man muss sehr genau hinschauen, was hier gerade passiert
Eine sehr glatte, schiefe Ebene: Wer kann nach der Bundestagsentscheidung sicherstellen, dass in jedem Fall die Grenze zwischen Beihilfe zum Suizid und Sterben auf Verlangen nicht überschritten wird?
kath.net-Kommentar von Prof. med. Paul Cullen, 1. Vorsitzender Ärzte für das Leben
KATH.NET 13.11.15


PM 06.11.15: „Ärzte für das Leben“ rufen zur Wachsamkeit auf nach Sterbehilfe-Abstimmung im Bundestag

Logo Ärzte für das Leben e.V.Der Verein „Ärzte für das Leben“ zeigt sich nach der heutigen Abstimmung im Bundestag für den Gesetzesentwurf von Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD) besorgt.

„Wie aus den vielen Redebeiträgen im Plenum erneut erkennbar wurde, ist es Intention dieses Entwurfs, dass es Ärzten erlaubt sein soll, Beihilfe zur Selbsttötung zu leisten, sofern diese Tätigkeit nicht auf Wiederholung ausgelegt ist, also geschäftsmäßig wird“, bemerkte Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins.

Weiter zur Pressemitteilung: „Ärzte für das Leben“ rufen zur Wachsamkeit auf nach Sterbehilfe-Abstimmung im Bundestag


06.11.15: Geschäftsmäßige Hilfe zum Suizid wird bestraft
Die Sterbehilfe wird in Deutschland neu geregelt. Der Bundestag entschied sich am Freitag, 6. November 2015, für die Annahme eines von den Abgeordneten Michael Brand (CDU/CSU), Kerstin Griese (SPD), Kathrin Vogler (Die Linke) und Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) und anderen fraktionsübergreifend initiierten Gesetzentwurfs (18/5373).
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 06.11.15
Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte sowie die Abstimmungsergebnisse


05.11.15: Bundestag billigt das Hospizgesetz
Einen Tag vor der entscheidenden Sterbehilfedebatte hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verabschiedet. Die teilweise interfraktionell erarbeitete Vorlage fand am Donnerstag, 5. November 2015, im Parlament eine breite Mehrheit aus Union, SPD und Grünen. Die Linksfraktion enthielt sich der Stimme, sieht das Gesetz aber grundsätzlich auch als sinnvoll an.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 05.11.15
Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte


03.11.15: Assistenz im Leben ist ärztlicher Auftrag!

Dr. med. Maria Overdick-Gulden
 
Zur aktuellen Debatte um die Suizidbeihilfe

Von Dr. med. Maria Overdick-Gulden, Trier

Leserbrief veröffentlicht in: "Die Tagespost"am 03.11.15, Nr. 131

Weiter zum Beitrag "Assistenz im Leben ist ärztlicher Auftrag!"
 


26.10.15: „Wir wollen den Weg der Euthanasie nicht beschreiten“

Prof. CullenAm 6. November entscheidet der Bundestag über die gesetzliche Neuregelung der Beihilfe zum Suizid – Zwischenruf eines Arztes.

Von Paul Cullen

Zum Beitrag „Wir wollen den Weg der Euthanasie nicht beschreiten“, erschienen in "Die Tagespost" am 23.10.15
 


25.10.15: Aktionsaufrufe gegen Suizidbeihilfe

Seit geraumer Zeit gibt es Aktionswebseiten, über die Sie Ihre Bundestagsabgeordneten zur gesetzliche Neuregelung der Beihilfe zum Suizid anschreiben können. Machen Sie mit!


22.09.15: Marsch für das Leben in Berlin 2015 - Lohmann: „Unser Marsch wächst. Und das ist gut so“

Marsch für das leben 2015 BerlinAm Marsch für das Leben in Berlin am 19.09.15 nahmen in diesem Jahr mehr als 7.000 Personen teil. Damit stieg die Zahl der Teilnehmer wieder im Vergleich zu den Vorjahren (2013: 4.500 Teilnehmer, 2014: 5.000 Teilnehmer). Organisiert wurde der Marsch, an dem auch "Ärzte für das Leben e. V." teilnahmen, vom Bundesverband Lebensrecht (BVL)

Mehr dazu in der Pressemitteilung des BVL vom 20. und 21.09.15

PDF Rede von Prof. Dr. Paul Cullen, erster Vorsitzender der Ärzte für das Leben beim Marsch für das Leben am 19. September 2015 vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

Ausführliche Video-Dokumentation zum Marsch für das Leben 2015 auf Youtube


17.09.15, ergänzt am 21.09.15: Offener Brief gegen ärztliche Beihilfe zum Suizid

In einem offenen Brief appellieren mehr als 350 Ärztinnen und Ärzte an die Ärzteschaft, keine Beihilfe zum Suizid zu leisten. "Vielmehr besteht unsere Aufgabe als Ärzte auch darin, das Leid unserer Patienten zu lindern und ihnen mitmenschlichen Beistand, Zuwendung und Fürsorge entgegen zu bringen", heißt es darin.

Der offene Brief wurde von Eckhard Piegsa, Kinderarzt in Bremen, und Paul Cullen, Internist und Labormediziner in Münster, initiiert und am 16.09.15 auf aerzteblatt.de veröffentlicht. Der aktuelle Brief ist eine Replik auf einen im Mai in Form einer Anzeige in der „Ärztezeitung“ veröffentlichten offenen Brief deutscher Ärztinnen und Ärzte, die sich darin für Freitodbegleitungen als mit dem ärztlichen Berufsethos vereinbar aussprechen.

Weitere Infos:

Offener Brief gegen ärztliche Beihilfe zum Suizid
AERZTEBLATT.DE 16.09.15

350 Ärzte protestieren in einem offenen Brief gegen ärztlich assistierten Suizid
Jetzt veröffentlicht: „Offene Brief“ auf der Webseite des Deutschen Ärzteblatts
PRESSEMITTEILUNG Prof. Dr. P. Cullen 21.09.15


20.09.15: PDF Assistierter Suizid überschreitet Grenze zur Euthanasie
Am 6.11.2015 soll der Deutsche Bundestag über vier Gesetzentwürfe zum assistierten Suizid abstimmen. Drei der vier Gesetzentwürfe fordern, dass die Beihilfe zur Selbsttötung eines Menschen - auch für Ärzte - rechtlich ausdrücklich zugelassen werden soll. Eine Zustimmung des Bundestages wäre ein beispielloser Wertebruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“ 20.09.15


18.08.15: Arbeitsbündnis "Kein assistierter Suizid in Deutschland!": Der Lebensschutz in Deutschland ist wieder in Gefahr

Arbeitsbündnis Kein assistierter Suizid in Deutschland!Am 15. August 2015 fand das erste Arbeitstreffen des Arbeitsbündnisses "Kein assistierter Suizid in Deutschland!" in Köln statt. Etwa 50 besorgte Bürgerinnen und Bürger, darunter Ärzte, Juristen, Pädagogen, Betriebswirtschaftler sowie Angehörige anderer Berufsgruppen diskutierten über die vier Gesetzentwürfe zum assistierten Suizid, die am 6. November 2015 im Deutschen Bundestag zur Abstimmung kommen sollen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass kein Gesetz beschlossen werden darf, das den assistierten Suizid ausdrücklich zulässt.

Mehr in der PDF Pressemitteilung des Arbeitsbündnisses vom 16.08.15 und auf der Webseite „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“


04.08.15: Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht Handreichung zu Hirntod und Organspende

DBK BannerAm 29.07.15 hat die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine "Orientierungshilfe" zum Thema "Hirntod und Organspende" veröffentlicht. In dem 28-seitigen Papier kommen die Verfasser ungeachtet jahrelanger Kritik zu dem Schluss, "dass der Hirntod im Sinne des Ganzhirntodes nach unseren heutigen Erkenntnissen das beste und sicherste Kriterium für die Feststellung des Todes eines Menschen darstellt."

Positiv ist, dass die Kirchenvertreter für eine umfassende Aufklärung und die "enge Zustimmungslösung" plädieren.

Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) übte unterdessen in einer Presseerklärung vom 04.08.15 scharfe Kritik an der kirchlichen "Orientierungshilfe". „Kritische Aufklärung über Organtransplantation e. V. ist entsetzt, dass die katholische Bischofskonferenz in Deutschland mit der Leugnung, dass die sogenannten „hirntoten Organspender“ Sterbende sind, in überkommen geglaubte Erklärungsmuster zurück fällt“, so der KAO-Vorsitzende Dr. M. Stahnke.

Weitere Informationen:

  • Scharfe Kritik an DBK-Handreichung „Hirntod und Organspende“
    Bremen - Am 29. Juli veröffentlichte die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine „Orientierungshilfe“ zu „Hirntod und Organspende“. In einer aktuellen Stellungnahme äußerte der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) scharfe Kritik an den kirchlichen Empfehlungen.
    PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) 04.08.15
     
  • Handreichung zum Thema Hirntod und Organspende
    Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz legt Orientierungshilfe vor
    PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 29.07.15
     
  • Hirntod und Organspende
    Handreichung der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz
    28 Seiten, 27.04.15 (Dort zu bestellen oder als Download im PDF-Format)
     

29.07.15: Trau' keinem Test unter Dreißig

Prof. CullenWarum eine Ausweitung des PraenaTests massenhaft falsch-positive Ergebnisse mit sich brächte.

Beitrag zur aktuellen Debatte um vorgeburtliche Bluttests auf Downsyndrom von Prof. med. Paul Cullen, 1. Vorsitzender Ärzte für das Leben, erschienen in "Die Tagespost" am 29.07.15

Weiter zum Artikel "Trau' keinem Test unter Dreißig"
 


17.07.15: Weiterer Weg für Embryonenselektion frei: Gemeinsame Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID) für sechs Bundesländer nimmt Arbeit auf

Am 15.07.15 wurde in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen der Weg für die praktische Anwendung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik frei gemacht. Eine gemeinsame PID-Ethikkommission der sechs Bundesländern hat an diesem Tag mit ihrer konstituierenden Sitzung ihre Arbeit aufgenommen.

Die Kommission hat die Aufgabe, Anträge auf Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik zu bewerten. Die Ethikkommission ist gemäß dem von den beteiligten Ländern im letzten Jahr geschlossenen Staatsvertrag bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg angesiedelt. Dies teilte das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg in einer Presseaussendung mit.

Mehr im Themenspecial der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland zur Einrichtung der Gemeinsamen Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik


02.07.15: Bundestagsdebatte zum Verbot der Suizidbeihilfe

Sterbebegleitung zwischen Verbot und Liberalisierung
Der Bundestag hat am Donnerstag, 2. Juli 2015, intensiv über eine mögliche Regelung zur Sterbehilfe debattiert. Im Mittelpunkt der möglichen Regelung steht dabei die Frage nach dem assistierten Suizid, das heißt, wer Sterbewilligen unter welchen Umständen helfen darf.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 02.07.15
Anm.: Dort gibt es auch alle Gesetzentwürfe


22.06.15: Sterbehilfe und Arztsein

Prof. CullenKommentar zur aktuellen Sterbehilfe-Debatte von Prof. med. Paul Cullen, 1. Vorsitzender Ärzte für das Leben, erschienen auf kath.net

Schon die Worte entlarven uns: In meiner eigenen Muttersprache Englisch werden für „Sterbehilfe“ Übersetzungen vorgeschlagen wie „mercy killing“, „assisted dying“, „assisted suicide“, oder „euthanasia“.

Weiter zum Kommentar "Sterbehilfe und Arztsein"


Frühere Beiträge finden Sie unter Neues.
 

Neue Dokumente

Bild DokumenteHier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zu den Themen der Ärzte für das Leben.


PDF Ethikrat-Stellungnahme Hirntod und Entscheidung zur Organspende
189 Seiten, veröffentlicht am 24.02.15


18.12.13: PDF Weihnachtsbrief Ärzte für das Leben 2013
Bericht des Vorstandes über vergangene und geplante Aktivitäten von Ärzte für das Leben e.V.


Resolution des Lebensrecht-Herbstforums am 16.11.2013 in Kassel: Es kann kein "Recht auf Tötung von ungeborenen Kindern" geben


PDF Organtransplantation - Positionspapier 2013
Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD)
80 Seiten, veröffenlicht 21.10.13 (PDF-Format)
 

Aktuelle Bücher / Fachartikel
Titelbild Herausforderung "Mensch". Philosophische, theologische und medizinethische Aspekte.
Renate Brandscheidt / Johannes Brantl / Maria Overdick-Gulden / Werner Schüßler
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012. 192 Seiten
Dort Beitrag Maria Overdick-Gulden, S. 89-139.
 
Rezension von Stefan Rehder im Lebensforum

Titelbild Abtreibung – Ein neues Menschenrecht?
Bernward Büchner / Claudia Kaminski / Mechthild Löhr (Hg.)
SINUS-Verlag, Krefeld
192 Seiten, 14,80 €
ISBN: 978-3-88289-811-8

PDF Werbeflyer mit ausführlicher Inhaltsangabe


Titelbild LebensforumSeit kurzem ist die aktuelle Ausgabe Nr. 102 - 2/2012 des Lebensforum der Aktion Lebesnrecht für Alle (ALfA) e.V. vom Juni kostenlos im PDF-Format abrufbar. Titelthema ist diesmal die Debatte um die anonyme Kindsabgabe in Babyklappen. Des Weiteren gibt es einen Beitrag zur geplanten Freigabe der "Pille danach" und zu den Rechercheergebnissen der Nichtregierungsorganisation European Dignity Watch zum Vorwurf, dass die Europäische Union Abtreibungen in Entwicklungsländern fördere. Außerdem enthält die neue Ausgabe eine Nachbetrachtung zur Ethikrat-Tagung zum Thema Hirntod und Organspende, eine kleine Würdigung des Philosophen Robert Spaemann, der sich wie kaum ein anderer seiner Fachrichtung für das Lebensrecht einsetzt, sowie ein Interview mit einem Franziskaner Pater zur Einweihung eines Gedenksteins für ungeborene Kinder in Jerusalem.

Weitere Themen sind u. a. eine Schweizer Volksinitiative, die einen Finanzierungstopp der vorgeburtlicher Kindstötungen durch die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten fordert, die Suizidbegleitung als Filmthema, die sogenannte "Nürnberger Erklärung" des 115. Deutschen Ärztetages, in der die Ärzteschaft NS-Opfer um Verzeihung bittet, sowie eine gemeinsame Erklärung von diversen Verbänden zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2012. Im Abschlussbeitrag berichtet ein Vater über seine traumatischen Erfahrungen als zwei seiner Kinder durch "selektiven Fetozid" getötet wurden.

Zum Lebensforum Nr. 2/2012 vom Juni 2012


Pränataltest zur Erkennung von Trisomie 21: Warnung vor Automatismus
Bißwanger-Heim, Thomas
Ein neuer Bluttest zur relativ treffsicheren Bestimmung einer Trisomie 21 in der frühen Schwangerschaft kann die Pränataldiagnostik verändern. Ethiker befürchten leichtfertigere Entscheidungen gegen das Kind.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(14) 06.04.12


Titelbild Vorgeburtliche Medizin zwischen Heilungsauftrag und Selektion
Herausgegeben von Prof.Dr.med. Ingolf Schmid-Tannwald und Dr.med. Maria Overdick-Gulden 2001
(Zwar schon älter, aber nach wie vor aktuell!)

Titelbild
 
Gestern "lebensunwert" - heute "unzumutbar". Wiederholt sich die Geschichte doch?
Herausgegeben von Ingolf Schmid-Tannwald
Zuckschwerdt Verlag, 2. Auflage (August 2000)
200 Seiten, Paperback
Neue Rezensionen

Hier finden Sie die neuesten Rezensionen zu aktuellen themenrelevanten Büchern.

Titelbild Philosophische Anthropologie und der technisch aufgerüstete Mensch
Annäherungen an Strukturprobleme des biologischen Zeitalters
Saage, Richard
Bochum, Verlag Dr. Dieter Winkler 2011, 224 Seiten

Medizinische Prognosen im Horizont eigener Lebensführung
Zur Struktur ethischer Entscheidungsfindungsprozesse am Beispiel der pränatalen genetischen Diagnostik
Brahier, Gabriele
Tübingen, Mohr-Siebeck Verlag 2011, 282 Seiten


Titelbild Warum ich nein zur Organspende gesagt habe – Fakten-Motive-Argumente
Thomas Schumacher
Pneuma-Verlag-München 2013, 184 Seiten

Titelbild Herausforderung "Mensch". Philosophische, theologische und medizinethische Aspekte.
Renate Brandscheidt / Johannes Brantl / Maria Overdick-Gulden / Werner Schüßler
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012. 192 Seiten

Titelbild Sie schauen das Antlitz Gottes. Seelsorge nach Fehl- und Totgeburt.
Teresa Loichen (Hg)
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2012, 172 Seiten

Titelbild Abtreibung – Ein neues Menschenrecht?
Bernward Büchner / Claudia Kaminski / Mechthild Löhr (Hrsg.)
Sinus-Verlag, Krefeld 2012, 192 Seiten

Cover Frauenfeindlich - Wie Frauen zur Ungeborenentötung gedrängt werden
Martina Kempf
Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried 2012, 224 Seiten
 

Cover Schöne neue Welt der Fortpflanzung. Texte zu Schwangerschaft, Geburt und Gendiagnostik
Barbara Katz Rothman
Mabuse-Verlag, Frankfurt a. M. 2012, 198 Seiten
 

Buchcover Lebenslinie – Warum ich keine Abtreibungsklinik mehr leite
Abby Johnson
Sankt-Ulrich-Verlag, Augsburg 2012. 272 Seiten

Buchcover Über das Sterben - Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen,
Gian Domenico Borasio
C.H. Beck, München 2011, 207 Seiten