Ärzte für das Leben e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen.
Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft ("Spätschwangerschaft"), Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von "enhancement", - adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, - Hilfen bei Behinderung - Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie ("Sterbehilfe") - Hirntod und Organspende - Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).
Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiter zu tragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren.
Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinander zu setzen.
Mehr dazu ausführlich in der Einführung.
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| Aktuelle Bücher / Fachartikel |
Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik bzw. einzelne Fachartikel aus unserem Arbeitsbereich.
Vorgeburtliche Medizin zwischen Heilungsauftrag und Selektion
Herausgegeben von Prof.Dr.med. Ingolf Schmid-Tannwald und Dr.med. Maria Overdick-Gulden 2001
(Zwar schon älter, aber nach wie vor aktuell!)
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Hier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zu den Themen der Ärzte für das Leben.
Ab sofort sind diverse Vorträge unserer Tagung zum Thema "Der Mensch - nicht nur ein biologisches Produkt: Zur Bedeutung der menschlichen Lebenswelt für das wissenschaftliche Menschenbild" in Kloster Banz im Mai 2009 im PDF-Format abrufbar.
Zu den Vorträgen...
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Hier finden Sie die neueste Rezension zu aktuellen themenrelevanten Büchern.
Autonomie am Lebensende? Biopolitik, Ökonomisierung und die Debatte um Sterbehilfe.
Von Stefanie Graefe
Campusverlag Frankfurt/New York 2008
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23.01.10: Zur Diskussion um Organspende und den Hirntod
Organspende von doch nicht ganz Toten? Wie weit eine 'Ethik des Heilens' sich legitimieren will, zeigt eine aktuelle medizinische Debatte in USA:
Die Lebenden und die Toten
Die Transplantationsmedizin beginnt sich von der "Tote-Spender-Regel" zu verabschieden
Linus S. Geisler
Die "Tote-Spender-Regel" (Dead Donor Rule), die seit rund 40 Jahren in der Transplantationsmedizin akzeptiert ist, formuliert zwei ethische Normen, die die Praxis der Organentnahme betreffen: Lebenswichtige Organe dürfen nur von toten Patienten entnommen werden; lebende Patienten dürfen nicht für oder durch eine Organentnahme getötet werden. Derzeit gibt es Bestrebungen, das Konzept des Hirntodes oder des Herztodes auszuhöhlen und die Entnahme lebenswichtiger Organe zur Organspende bereits bei Lebenden zu legitimieren. Linus S. Geisler warnt vor einem fundamentalen Tabubruch.
UNIVERSITAS, 65. Jahrgang, Nr. 763, Ausgabe Januar 2010, S. 4-13
Die Frage, ob es sich beim Hirntod tatsächlich um den Tod des Menschen handelt, wird innerhalb der medialen Öffentlichkeit weiterhin kontrovers diskutiert. Wir geben Hinweise.
"Hirntod" und "Organspende"
Anders als die Frage, ob es sich bei dem Embryo im Mutterleib um einen Menschen handelt, wird die Frage, ob der Hirntod tatsächlich der Tod des Menschen sei, selbst unter Lebensrechtlern heftig diskutiert. Prinzipiell sind drei Antworten denkbar: Der Hirntod ist der Tod des Menschen (Mehrheitsmeinung). Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen (Minderheitenmeinung), und alternativ: Die Frage ist nicht entscheidbar.
Von Dr. med. Dr. theol. h. c. Maria Overdick-Gulden
LebensForum Ausgabe 89 - 1/2009 vom März 2009, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.
19.01.10: Zur Diskussion um den 'ungehinderten Zugang zur Pille danach'
Zur derzeitigen Diskussion in den USA um den 'ungehinderten Zugang zur Pille danach' verweisen wir auf
den folgenden Artikel:
Rezeptfreie Abgabe der „Pille danach“: Ein Schritt in die richtige Richtung?
Marion Stoll, Walter Rella
Imago Hominis (2006); 13(1): 9-11
06.01.10: Neue Informationsbroschüre für Schwangere mit auffälligem pränataldiagnostischem Befund
Gemäß der neuen Gesetzesregelung hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Informationsbroschüre für Schwangere mit auffälligem pränataldiagnostischem Befund erstellt. Sie soll werdenden Eltern helfen, sich auf das Leben mit einem (möglicher Weise) behinderten Kind - nicht zuletzt aufgrund wertvoller Lebenserfahrung anderer - einzustellen. Die Broschüre kann online bestellt oder auf der Webseite der BzGA runtergeladen werden:
BZgA Informationsmaterial für Schwangere nach einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik (Download- und Bestellmöglichkeit)
29.12.09: Was wirklich zählt ist das Leben...
Kommentar von Maria Overdick-Gulden zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zu Babyklappen und Anonymen Geburten
10.12.09: Vorankündigung: 15. Kooperationsseminar Mai 2010
Vom 14. - 16. Mai 2010 findet das 15. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben mit der Hanns-Seidl-Stifung in Kloster Banz statt.
Thema: "Ärzte müssen am Schutz des menschlichen Lebens von Anfang an festhalten"
Das ausführliche Programm und weitere Details folgen demnächst!
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