Ärzte für das Leben e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen.

Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft ("Spätschwangerschaft"), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von "enhancement", - adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, - Hilfen bei Behinderung - Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie ("Sterbehilfe") - Hirntod und Organspende - Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiter zu tragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinander zu setzen.

Mehr dazu ausführlich in der Einführung.
 

Neues

28.12.11 "Ein Skandal, dass nichts geschieht"
Aufforderung an die Politik zum Handeln
von Markus Reder
Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, sieht im Gebetstag zum Schutz des ungeborenen Lebens eine Chance, das “schreiende Unrecht der Abtreibung” ins Bewusstsein einer immer gleichgültiger werdenden Gesellschaft zu bringen und fordert die Politik zum Handeln auf.
DIE TAGESPOST 27.12.11


29.10.11, ergänzt am 09.12.11: Bundespräsident Christian Wulff unterzeichnet PID-Gesetz

Anlässlich der erfolgten Unterzeichnung des ethisch umstrittenen Präimplantationsdiagnostik-Gesetzes durch Bundespräsident Wulff, das nun am 8. Dezember 2011 in Kraft treten soll, haben Ärzte für das Leben e.V. die folgende Stellungnahme veröffentlicht.

Gesetzliche Zulassung von PID bedeutet Wiedereinstieg in eugenische Selektion.
Stellungnahme der Ärzte für das Leben e.V. vom 29.11.11 zum Inkrafttreten des Präimplantationsdiagnostik-Gesetzes am 08.12.11

Ergänzend zum PID-Gesetz die folgenden Texte:

Künstliche Befruchtung
Das sagt der katholische Erwachsenen-Katechismus
Domradio 29.11.11

Embryonenschutz Ade!
Das PID-Zulassungsgesetz (PräimpG) tritt am 8. Dezember in Kraft, obwohl Verordnung und lizensierte Zentren noch nicht bestehen. Damit wird der bisherige Embryonenschutz in Deutschland ausgehebelt.
Die Bundesvorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, erklärt in einer Stellungnahme: Der Embryonenschutz in Deutschland besteht jetzt eigentlich nur noch auf dem Papier.
PRESSEMITTEILUNG Christdemokraten für das Leben (CDL) 07.12.11

PID-Gesetz: "In höchstem Maße fraglich und rechtlich problematisch"
Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, erklärt zum Inkrafttreten des PID-Gesetzes am 8. Dezember: "Es ist in höchstem Maße fraglich und rechtlich problematisch, dass die vom Gesetzgeber beschlossene Selektion menschlichen Lebens mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik (PID) nunmehr in Kraft tritt.
FREIE WELT.NET 08.12.11


31.10.11: Europäischer Gerichtshof lehnt Brüstle-Stammzellen-Patentantrag ab

Am 18.10.2011 lehnte der Europäische Gerichtshof (EuGH) den Antrag von Prof. O. Brüstle, Bonn, auf Patentierung seiner Experimente zu Heilzwecken mittels humaner embryonaler Stammzellen ab. Brüstle hatte die Patentierung menschlicher Embryonen zu deren wirtschaftlicher Verwertung beantragt. Die menschenrechtlich interessante Begründung der Ablehnung ist hier in der Pressemitteilung und dem zugehörigen ausführlichen Urteil nachzulesen:

PDF Ein Verfahren, das durch die Entnahme von Stammzellen, die aus einem menschlichen Embryo im Blastozystenstadium gewonnen werden, die Zerstörung des Embryos nach sich zieht, ist von der Patentierung auszuschließen
Urteil in der Rechtssache C-34/10 Oliver Brüstle / Greenpeace e.V.
Die Verwendung zu therapeutischen oder diagnostischen Zwecken, die auf den menschlichen Embryo zu dessen Nutzen anwendbar ist, kann Gegenstand eines Patents sein, aber seine Verwendung zu Zwecken der wissenschaftlichen Forschung ist nicht patentierbar
PRESSEMITTEILUNG Gerichtshof der Europäischen Union 18.10.11 (PDF-Format)

Richtlinie 98/44/EG – Art. 6 Abs. 2 Buchst. c – Rechtlicher Schutz biotechnologischer Erfindungen – Gewinnung von Vorläuferzellen aus menschlichen embryonalen Stammzellen – Patentierbarkeit – Ausschluss der ‚Verwendung von menschlichen Embryonen zu industriellen oder kommerziellen Zwecken‘ – Begriffe ‚menschlicher Embryo‘ und ‚Verwendung zu industriellen oder kommerziellen Zwecken‘"
Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (Große Kammer) vom 18. Oktober 2011


10.10.11: Längst fällige Bioethikdebatte: Wie viel Mensch im Tier ist "zulässig"? - Hat das Embryonenschutzgesetz eine "Regelungslücke"?

Wieder einmal hinkt die Ethik dem biotechnischen "Fort-Schritt" hinterher. 2008 hatten britische Forscher Misch-Embryonen geschaffen, die zu über 99% menschlicher, in einem Bruchteil tierischer Genese waren. Um in der Petrischale Stammzellen für Forschungszwecke zu erhalten, die nicht aus der Zerstörung von Menschenembryonen stammten, hatte man den Zellkern einer menschlichen Hautzelle in eine entkernte Rinderzelle eingebracht, die dann mittels eines elektrischen Impulses zu einem zytoplasmatischen Hybrid ("Zybrid") - als künftigem Stammzellspender - heranwuchs.
Dreieinhalb Jahre danach befasst sich jetzt der Deutsche Ethikrat in Berlin mit dem Problem solcher und ähnlicher Mischwesen: Hybriden, Cybriden und Chimären. Ende September erschien seine Stellungnahme zum Umgang mit "Mensch-Tier-Mischwesen in der Forschung" auf 98 Seiten.

Weiter zum vollständigen Beitrag zur Ethikrat-Stellungnahme


09.10.11: Brief an den Bundespräsidenten zum PID-Gesetz

aefdl-logoIn einem persönlichen Brief v. 16.9.2011 i. A. unseres Vereins an Herrn Bundespräsident Wulff hinsichtlich der Zulassung der Präimplantationsdiagnsotik (PID) in der Bundesrepublik wird betont, dass unsere Verfassung lt. Artikel 2 GG den Menschen von seiner Zeugung an bis zu seinem natürlichen Tod schützt, was wiederholte Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts immer neu bestätigten. Das menschliche Lebensrecht besteht ohne Vorbedingungen. An dieses Rechtsprinzip hat sich sowohl die Abtreibungsregelung 1993 zumindest dem Wortlaut nach (die Abtreibung im ersten Trimenon ist als "gesetzwidrig" benannt) wie auch das strenge Embryonenschutzgesetz von 1991 gehalten.

Weiter zum vollständigen Beitrag zum Brief an den Bundespräsidenten zur PID


28.09.11: Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden gestartet

Logo BündnisSeit längerem wird über eine Neuregelung des Transplantationsgesetzes debattiert, mit der die Zahl der Organspender in Deutschland gesteigert werden soll. Vor diesem Hintergund hat sich nun ein breites "Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden" formiert.
Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von diversen Organisationen, Arbeitsgemeinschaften, Vereinen und Einzelunterstützer, die sich gegen die geplante Änderung des Transplantationsgesetzes aussprechen. Auch die Ärzte für das Leben e.V. haben sich dem Bündnis angeschlossen. Am 27.09.11 wurde ein "Appell zur Organspendedebatte in Deutschland" veröffentlicht. Zudem wurde unter www.organspende-widerspruch.de die eigene Bündniswebseite mit zahlreichen Hintergrundinfos zur Organspende-Debatte freigeschaltet.

Neues Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden - Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
PRESSEMITTEILUNG Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden 27.09.11

Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
Vom Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden, veröffentlicht 27.09.11


25.08.11: Leserbrief zum Artikel: "Wem gehören die Embryonen?" (Die Tagespost DT Nr. 93 vom 06.08.2011, S. 7)

Leserbrief von Dr. med. Maria Overdick-Gulden, veröffentlicht in der Tagespost am 18.08.11.


10.07.11, ergänzt am 25.07.11: Deutscher Bundestag mehrheitlich für Freigabe der Präimplantationsdiagnostik

Mit großer Mehrheit haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages am 07.07.11 in dritter Lesung eine faktisch weitgehende Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) beschlossen. Bei den namentlichen Abstimmungen wurde der sogenannte Fraktionszwang aufgehoben, d. h. die Abgeordneten waren nur ihrem Gewissen verpflichtet. Mit dem Beschluss neigt sich nun eine jahrelange erbitterte Debatte dem Ende zu.
Ausführliche Hintergrundinfos mit umfangreichem Pressespiegel gibt es in einem Themenspecial der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland zur Bundestagsentscheidung zur Präimplantationsdiagnsotik.
Was die neue PID-Regelung in der Praxis bedeutet und welche Auswirkungen dies auf andere Gesetze hat, können Sie in den folgenden Beiträgen nachlesen. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

PID in Deutschland künftig eingeschränkt erlaubt
Die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) ist in Deutschland künftig eingeschränkt erlaubt. Im Bundestag stimmten am Donnerstag in der dritten Lesung 326 Abgeordnete in namentlicher Abstimmung für den Gesetzentwurf (17/5451) einer Parlamentariergruppe um Peter Hintze (CDU/CSU) und Ulrike Flach (FDP), der den Gentest an Embryonen zulassen will, wenn Paare eine Veranlagung für eine schwerwiegende Erbkrankheit in sich tragen oder bei ihnen mit einer Tot- oder Fehlgeburt zu rechnen ist.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 08.07.11
Anm.: Dort gibt es auch die Ergebnislisten der namentlichen Abstimmung

Statement von Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, zur heutigen Entscheidung des Bundestags für die begrenzte Zulassung der PID
Berlin. "Der Bundestag hat eine Entscheidung für die begrenzte Zulassung der PID getroffen. Wir Ärzte werden Verantwortung übernehmen, dass dieses Verfahren unter kontrollierten Bedingungen und nur bei vorheriger fachkundiger Beratung angewendet wird.
MITTEILUNG Bundesärztekammer 07.07.2011

Der rechtspolitische PID-Sündenfall
Das Embryonenschutzgesetz wird vom Bundesgerichtshof fragwürdig ausgelegt
Wer schaut eigentlich einmal dem Bundesgerichtshof auf die Finger, wenn es um die Präimplantationsdiagnostik (PID) geht? Denn mit einem Urteil gestern vor einem Jahr hat er den Deutschen Bundestag gezwungen, heute ein Gesetz über die PID zu lesen und zu verabschieden. Und dieses Urteil war alles andere als sattelfest und stringent gewesen. Eigentlich war es ein Skandal.
Von Rainer Beckmann
Veröfentlicht in Die Tagespost vom 07.07.11, hier mit freundlicher Genehmigung des Verfassers.

PID hat auch in Deutschland Zukunft - aber welche?
Oliver Tolmein
Nein, es kam nicht wie es kommen musste; aber es kam, wie es seit geraumer Zeit abzusehen war:
FAZ.NET Blog Biopolitik 08.07.11

Salami-Ethik
Laut dem Memorandum der Bundesärztekammer vom 25. Mai 2011 sind „durchschnittlich sieben Präimplantationsembryonen notwendig, um ... wenigstens zwei nicht betroffene Embryonen für eine Übertragung zur Verfügung zu haben.“
AERZTEBLATT.DE Blog 07.07.11

Abgestufter Lebensschutz
Bundestagsvize Thierse kritisiert Zulassung der „Embryonen-Selektion“
DOMRADIO 07.07.11


08.06.11: Deutscher Ärztetag: Richtunsgweisende Beschlüsse zur Präimplantationsdiagnostik, Sterbehilfe und Suizidbeihilfe und Organspende

Beim 114. Deutschen Ärztetag in Kiel vom 31. Mai bis 3. Juni 2011 haben die Delegierten einige biopolitisch richtunsgweisende Beschlüsse gefasst. (Siehe dazu das Beschlussprotokoll und weitere Papiere zum 114. Deutschen Ärztetag.)
Nachfolgend finden Sie die Pressemitteilungen der Bundesärztekammer sowie eine Presseerklärung unseres Vereins zum PID-Beschluss und der Klarstellung zur Tötung auf Verlangen sowie dem medizinisch assistierten Suizid.

Ärztetag für eng begrenzte Zulassung der PID
Kiel. Der Deutsche Ärztetag in Kiel hat sich für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in engen Grenzen und unter kontrollierten Verfahrensvoraussetzungen ausgesprochen. Die Delegierten unterstützen damit ein Memorandum zur PID, das eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Vorstandes der Bundesärztekammer (BÄK) und des Wissenschaftlichen Beirats der BÄK erarbeitet hat.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 01.06.11

Ärztetag: Ärzte dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten
Kiel. „Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ Der Deutsche Ärztetag in Kiel hat diese Neuformulierung der (Muster-)Berufsordnung (MBO) beschlossen, um Ärztinnen und Ärzten mehr Orientierung im Umgang mit sterbenden Menschen zu geben.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 01.06.11

Organspende: Ärztetag plädiert für Informations- und Selbstbestimmungslösung mit Erklärungspflicht
In Deutschland warten 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Jeden Tag sterben drei Patienten, weil nicht rechtzeitig ein passendes Organ zur Verfügung steht. Um die Zahl der Spenderorgane zu erhöhen, hat sich der 114. Deutsche Ärztetag in Kiel dafür ausgesprochen, die Information der Bevölkerung über die Möglichkeiten der Organspende und der Transplantationsmedizin zu intensivieren.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 01.06.11

aefdl-logoDeutscher Ärztetag: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Klarstellung zur Suizidbeihilfe - Kritik am PID-Beschluss
München. Ärzte für das Leben e.V. begrüßen den Beschluss des Deutschen Ärztetages in Kiel, in der (Muster-)Berufsordnung (MBO) zu verankern, dass die Tötung auf Verlangen sowie der medizinisch assistierte Suizid dem Arztberuf widersprechen.
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 06.06.11


28.05.11: Kurswechsel zur Eindeutigkeit

Die Bundesärztekammer bereitet nach der herben Kritik an ihren kürzlich geänderten Grundsätzen zur ärztlichen Sterbebegleitung und dem wachsenden Widerstand diverser Landesärztekammern eine Präzisierung zur Sterbehilfe und Suizidbegleitung in ihrer Muster-Berufsordnung vor. Mehr dazu in den folgenden Beiträgen.

Ethik in der Berufsordnung: Unmissverständlich
Stüwe, Heinz
„Kurswechsel“ – das war der Begriff aus Zeitungsüberschriften zur Jahreswende 2010/2011, der eine heftige Diskussion über die Haltung der verfassten Ärzteschaft zur Sterbebegleitung ausgelöst hat.
Deutsches Ärzteblatt 2011; 108(20) 20.05.11

Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, zur geplanten Novellierung des Paragraphen 16 der (Muster)-Berufsordnung „Beistand für Sterbende“ durch den 114. Deutschen Ärztetag
Bundesärztekammer 10.05.11


21.05.11: Zwei Leserbriefe im Deutschen Ärzteblatt 2011; 108(20) vom 20.05.11 zur Präimplantationsdiagnostik

PID: Ethische Widersprüche
Leserbrief von Prof. Dr. med. Paul Cullen vom 07.03.11 zum Artikel von Gisela Klinkhammer und Dr. Eva-Richter-Kuhlmann im Deutschen Ärzteblatt vom 4. März 2011: "Ethisch weniger problematisch als eine Schwangerschaft auf Probe"
(In einem Entwurf für ein Memorandum erläutert die Bundesärztekammer, unter welchen Voraussetzungen eine PID angeboten werden kann.)

PID: Nichts zu entscheiden
Leserbrief von Dr. Raimund Renner zum selben Artikel von Gisela Klinkhammer und Dr. Eva-Richter-Kuhlmann im Deutschen Ärzteblatt vom 4. März 2011


04.05.11: Ärzte für das Leben e. V. warnen vor missverstandener Selbstbestimmung bei Abtreibung und Sterbehilfe

Bild Kloster BanzVom 29. April bis 1. Mai fand das 16. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben e.V. mit der Hanns-Seidel-Stiftung im Bildungszentrum Kloster Banz bei Bad Staffelstein statt. Thema war "Die Rolle des Arztes in der Frage der „Selbstbestimmung“ am Anfang und Ende des Lebens". Fazit der Tagung: die Rückbesinnung auf eine Kunst verantwortlichen Lebens und Sterbens sowie auf die Freiheit ärztlicher Berufsausübung ist von existenzieller Bedeutung - für den Einzelnen wie für uns alle. Mehr dazu in der ausführlichen Pressemitteilung.

Jahrestagung: Ärzte für das Leben e. V. warnen vor missverstandener Selbstbestimmung bei Abtreibung und Sterbehilfe.
Pressemitteilung Ärzte für das Leben e.V. 04.05.11

Ergänzend finden Sie dazu die Vorträge zum Symposium und das Programm


17.04.11, ergänzt am 27.04.11: Debatte zur Regelung der Präimplantationsdiagnsotik (PID)

Am Donnerstag, den 14.04.11 haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Erster Lesung über drei fraktionsübergreifend erarbeitete Gesetzentwürfe zur Regelung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) debattiert. Auf der Webseite des Bundestages finden Sie einen ausführlichen Bericht mit allen zugehörigen Drucksachen.

Gegner und Befürworter der PID werben um Positionen
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 14.04.11

PDF Plenarprotokoll der 105. Sitzung im Deutschen Bundestag am 14.04.11
Dort Tagesordnungspunkt 3 zur Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie Anlage 3, zu Protokoll gegebene Reden (PDF-Format)

Ergänzend dazu vier Beiträge:

Bemerkenswerte Beiträge zur PID-Debatte bringt "Die Tagespost" (Naumann-Verlag, Würzburg) in den Ausgaben vom 12. und 16.4.2011. Frau Overdick-Gulden gibt dazu eine Zusammenfassung dreier Artikel.

PDF "Die Last der Selektion trägt die Frau"
Befürworter der Präimplantationsdiagnostik (PID) heben gerne hervor, die PID sei "menschen-" und besonders "frauenfreundlich", weil sie Frauen die Abtreibung eines behinderten Kindes ersparen könne. Der folgende Beitrag zeigt nicht nur, dass diese Behauptung falsch ist, er fragt auch nach den Gründen für eine derartige "Instrumentalisierung der Verletzlichkeit der Frau".
Von Prof. Dr. med. Christoph von Ritter PhD
LebensForum, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. Nr. 97, 1/2011, April 2011

Interview Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz „Mit Präimplantationsdiagnostik würde eine Grenze überschritten“
Klinkhammer, Gisela; Jachertz, Norbert
Kurz vor der ersten Lesung im Bundestag nimmt der Freiburger Erzbischof Stellung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) und zu weiteren ethischen Fragen wie der ärztlichen Beihilfe zum Suizid.
Deutsches Ärzteblatt 2011; 108(15) 15.04.11


25.03.11: Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung gegründet

Für ein menschenwürdiges Sterben engagieren sich tagtäglich 80.000 Ehrenamtliche und zahlreiche hauptamtliche Mitarbeiter/innen der Hospiz- und Palliativarbeit. Etwa 1000 Hospizvereine und Palliativeinrichtungen sind bislang im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband zusammengeschlossen. Dieser Ausdruck des solidarischen Miteinander soll weiter bewusst gemacht werden über die jetzt gegründete Hospiz- und PalliativStiftung. Ihr Schwerpunkt ist der Aufbau und Betrieb der deutschen Hospiz- und PalliativAkademie, die sich als Basis für fundierte Informationsarbeit, für Fortbildung und Qualifizierung aller so Tätigen sowie als Ergänzung zu bestehenden regionalen Akademien versteht.

Ausführliche Informationen bei der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung

Zum Thema interessant:

Der Einsatz von Morphium: Zwischen Pflicht und Strafe
Zenz, Michael
Morphin dient zur Schmerztherapie, nicht zum Sterben. Wenn Morphin dagegen ohne Indikation in der Sterbephase eingesetzt wird, ist es keine Sterbebegleitung, sondern Tötung.
Deutsches Ärzteblatt 2011; 108(12) 25.03.11


23.03.11: Bundesärztekammer legt Forschungsbericht "Medizin und Nationalsozialismus" vor

BÄK legt Forschungsbericht "Medizin und Nationalsozialismus" vor
Gedenkstunde in Berlin für die Opfer der während des Nationalsozialismus von Ärzten begangenen Verbrechen
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 23.03.11

Ärzte im Nationalsozialismus
BMG, BÄK und KBV verleihen Forschungspreis für historische Aufarbeitung
Berlin - Bei jungen Ärztinnen und Ärzten Interesse für das Thema Medizin und Nationalsozialismus wecken – das ist eines der Hauptziele des Forschungspreises zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG des Bundesministeriums für Gesundheit BMG, der Bundesärztekammer und der KBV, 23.03.2011

Mediziner im Nationalsozialismus: Jeder zweite Arzt war Mitglied in Hitlers Partei
Von Rainer Woratschka
Die Ärzteschaft will die Vergangenheit des eigenen Berufsstandes vor 1945 weiter erforschen lassen – und vor allem auch die Kontinuitäten, die es bis in die Nachkriegszeit hinein gegeben hat.
TAGESSPIEGEL 24.03.11

Kurzkommentar von Dr. Maria Overdick-Gulden: Der Forderung von Herrn Prof. Hoppe ist nichts hinzuzufügen. So fasste Hippokrates seine berufliche Selbstbestimmung auf. Doch auch wir sind Kinder unserer Zeit mit ihren Trends zu einer „Kultur des Todes“, in welcher die Tötung von Menschen durch Bioexperten mit Spezialkenntnis für die Phase vorgeburtlichen Lebens sowie durch Suizidhelfer zur „Wohltat“ und zur „sozialen Dienstleistung“ umdefiniert werden soll. Wie werden unsere Nachfahren urteilen?


13.03.11 Grundsatzentscheidung beim Europäischen Gerichtshof zur Patentierung humaner embryonaler Stammzellen

In seinem Schlussantrag zu einer Grundsatzentscheidung beim Europäischen Gerichtshof zur Patentierung humaner embryonaler Stammzellen gibt der Generalanwalt Yves Bot eine richtungsweisende Definition des "Embryo" ab. Mehr dazu in der Pressemitteilung des Gerichtshofes und dem Schlussantrag.

Nach Ansicht von Generalanwalt Yves Bot sind Zellen, die die Fähigkeit in sich tragen, sich zu einem vollständigen Menschen zu entwickeln (totipotente Zellen) rechtlich als menschliche Embryonen zu bewerten und müssen daher von der Patentierung ausgeschlossen werden
Ein Verfahren, das andere embryonale Stammzellen (sogenannte pluripotente Zellen) verwendet, darf ebenfalls nicht patentiert werden, wenn es die vorherige Zerstörung oder Schädigung des Embryos erfordert
PRESSEMITTEILUNG Nr. 18/11 Gerichtshof der Europäischen Union, 10.03.11 (PDF-Format)

Schlussanträge des Generalanwalts Yves Bot vom 10. März 2011
Rechtssache C-34/10 Oliver Brüstle gegen Greenpeace e. V.


18.02.11: Überarbeitete Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung

TitelblattAm 17.02.11 hat die Bundesärztekammer ihre überarbeiteten "Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung" vorgestellt. Nachfolgend finden Sie die Pressemitteilung der BÄK, die Stellungnahme sowie unsere Presseerklärung dazu.

Mitwirkung an der Selbsttötung ist keine ärztliche Aufgabe
BÄK stellt überarbeitete Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 17.02.11

PDF Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
Veröffentlicht am 17.02.11

Ärzte für das Leben e.V. kritisieren neue Bundesärztekammer-Grundsätze zur Sterbebegleitung
aefdl-logo(München). Ärzte für das Leben e. V. sind empört über den am Donnerstag vorgestellten Beschluss der Bundesärztekammer, Ärzten die Assistenz beim Suizid freizustellen und es dem einzelnen Arzt zu überlassen, nicht nur bei Abtreibung am Lebensbeginn des Menschen, sondern künftig auch am Lebensende eines Patienten an Tötungshandlungen mitzuwirken.
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 18.02.11


15.02.11: Erklärung der Ärzte für das Leben e.V. zur sog. PID und zur ärztlichen Beihilfe zum Suizid

Der Vorstand der Ärzte für das Leben e. V. hat auf seiner Klausurtagung vom 5./6. 2. 2011

    Seine grundsätzliche Ablehnung der sog. PID aus dem Jahre 2001 (www.aerzte-fuer-das-leben.de) bekräftigt.

    Bei der sog. PID handelt es sich ihrem Wesen nach keineswegs um eine sehr frühe Art von Diagnostik im Sinne des ärztlichen Heilungsauftrags.
    Stattdessen werden menschliche Embryonen/Individuen vor ihrer Einnistung in die Gebärmutter ausgesondert.

    Die jüngst bekannt gewordenen Instrumentalisierung wissenschaftlicher Spitzenorganisationen (z.B. Leopoldina - Nationale Akademie der Technikwissenschaften und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften) zur Durchsetzung dieses Selektionsverfahrens aus politischem Interesse wird missbilligt.

    Der Vorstand hat ferner seine Empörung über den Beschluss der Bundesärztekammer zum Ausdruck gebracht, ärztliches Handeln durch Beihilfe zu Suizidhandlungen herabzuwürdigen und Ärzten damit auch am Lebensende von Patienten Tötungshandlungen aufzubürden, die dem ärztlichen Ethos widersprechen und mit einer 2000-jährigen hippokratischen Tradition brechen.

Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald
1. Vorsitzender

Prof. Dr. med. Paul Cullen
2. Vorsitzender
Dr. med. Karl Renner
Geschäftsführer


08.01.11, ergänzt 18.02.11: Zur Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik PID

PDF Präimplantationsdiagnostik (PID): Ist die PID ethisch vertretbar und rechtlich zu billigen, um den Wunsch nach gesunden Kindern zu erfüllen?
Von Prof. Dr. Ulrich Eibach / Bonn
Februar 2011, 14 Seiten

Strikt dagegen
Der erste parteiübergreifende Gesetzentwurf für ein PID-Verbot
DOMRADIO 08.02.11

Der Preis für die Empfängnis eines Kindes
Philosoph Spaemann zur PID
DOMRADIO 27.01.11

PDF Zur Diskussion um PID
von Prof. Dr. med. Josef Wisser, Klinik für Geburtshilfe, UniversitätsSpital Zürich
Veröffentlicht 20.11.10 auf diesen Seiten.

Siehe dazu ergänzend auch:

PDF Chaos in the embryo
David H Ledbetter
The chromosomes of human embryos seem to be more unstable than previously thought. An analysis of embryos derived from in vitro fertilization reveals high rates of structural abnormalities (pages 577–583).
Nature Medicine 15, 490 - 491 (2009), doi:10.1038/nm0509-490

Die kleinen Unterschiede: 1.000 Genome-Projekt veröffentlicht Analyse der abgeschlossenen Pilotphase
Kleine genetische Unterschiede zwischen einzelnen Personen helfen zu erklären, warum einige Menschen eher an Krankheiten wie Diabetes oder Krebs erkranken können als andere. Bislang war die Aufdeckung von Krankheitsursachen nur möglich, indem mehrere Millionen genetischer Unterschiede in Tausenden von Patienten abgefragt und gegen die Normalpopulation verglichen wurden.
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Institut für molekulare Genetik 27.10.10
(Entre nous: Man geht jetzt davon aus, "dass jeder Mensch 250-300 genetische Abweichungen trägt ... und etwa 50-100 genetische Variationen, die mit verschiedenen Erbkrankheiten assoziiert sind")

PDF Präimplantationsdiagnostik - die stille Selektion
von Prof. Dr. med. Paul Cullen, 2. Vorsitzender des Vereins ÄfdL e.V.
Facharzt für Innere Medizin und Laboratoriumsmedizin, Klinischer Chemiker
Veröffentlicht 08.01.11 auf diesen Seiten.

Siehe dazu: Stellungnahme der ÄfdL e.V. zur PID von 2001

Zur Debatte über die Regelung der Präimplantationsdiagnostik haben wir einige weitere neue Beitrage zusammengestellt.

Weiter zu den Beiträgen zur PID-Debatte...


Frühere Beiträge finden Sie unter Neues.
 

Neue Dokumente

Bild DokumenteHier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zu den Themen der Ärzte für das Leben.


Gesetzliche Zulassung von PID bedeutet Wiedereinstieg in eugenische Selektion.
Stellungnahme der Ärzte für das Leben e.V. vom 29.11.11 zum Inkraft treten des Präimplantationsdiagnostik-Gesetzes am 08.12.11


Wie der Arzt zum gefährlichsten Mann im Staate wird
Leserbrief von Dr. med. Maria Overdick-Gulden, Trier im "Trierischen Volksfreund" am 18.07.11


Ist der Streit um die Organspende beigelegt?
Kommentar von Dr. Maria Overdick-Gulden zur Organspendedebatte, 06.07.2011


Ab sofort sind diverse Vorträge unserer Tagung in Kloster Banz im Mai 2011 zum Thema "Die Frage nach der 'Selbstbestimmung' am Anfang und am Ende des Lebens und die Rolle des Arztes" im PDF-Format abrufbar.

Zu den Vorträgen der Tagung 2011...


PDF Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
Veröffentlicht am 17.02.11


PID: Bestürzend
Leserbrief von Dr. med. Maria Overdick-Gulden, zum Beitrag: "Bundesgerichtshof zur Präimplantationsdiagnostik: Druck auf die Politik" von Gisela Klinkhammer (DÄ 28–29/2010)
Veröffentlicht 15.10.10 in: Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(41): A-1985 / B-1731 / C-1704
Anm.: Im Leserbrief dort ist auch der zugehörige Artikel abrufbar.


Umfrage und Detailfragen: Die Diskussion um PID dauert an
Die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik dauert an: So sind die Befürworter einer begrenzten Zulassung in Detailfragen gespalten. Derweil ergab eine Umfrage, dass zwei von drei Deutschen die PID grundsätzlich bejahen.
DOMRADIO 20.11.10


Katholischer und evangelischer Frauenverband in Deutschland gegen PID
Auch der Augsburger Weihbischof Losinger warnt im ZDF vor der Zulassung der Präimplantationsdiagnostik - CDU-Parteitag votiert knapp für Verbot - Lohmann: 'Dankbarkeit und Sorge gleichermaßen'
KATH.NET 17.11.10
Anm.: Den beiden Verbänden gehören etwa dreieinhalb Millionen deutscher Frauen an.


Kinderheilkunde in der NS-Zeit: Sozialsanitäres Großprojekt – Arzt am „Volkskörper“
Schmuhl, Hans-Walter
Wie konnten Ärzte am Massenmord der „Euthanasie“ teilnehmen und nicht in Widerspruch zum eigenen ärztlichen Selbstverständnis geraten?
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(45) 12.11.10

In diesem Artikel zieht der Autor eine Verbindung zur aktuellen Debatte um die Zulassung von PID. Halten Sie diesen Konnex für angemessen? Dürfen wir Sie um Ihre persönliche Beurteilung hierüber bitten?
Ansprechpartner: Herr Prof. Schmid-Tannwald, E-Mail: ingolf.schmid-tannwaldMeilzeichengmx.net und Frau Dr. Overdick-Gulden, E-Mail: kydrevoMeilzeichent-online.de
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unseren Titel "Gestern lebensunwert - heute unzumutbar- Wiederholt sich die Geschichte doch?"

Aktuelle Bücher / Fachartikel

Titelbild LebensforumPDF "Die Last der Selektion trägt die Frau"
Befürworter der Präimplantationsdiagnostik (PID) heben gerne hervor, die PID sei "menschen-" und besonders "frauenfreundlich", weil sie Frauen die Abtreibung eines behinderten Kindes ersparen könne. Der folgende Beitrag zeigt nicht nur, dass diese Behauptung falsch ist, er fragt auch nach den Gründen für eine derartige "Instrumentalisierung der Verletzlichkeit der Frau".
Von Prof. Dr. med. Christoph von Ritter PhD
LebensForum, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. Nr. 97, 1/2011, April 2011
Anm.: In der Lebensforum-Ausgabe Nr. 97 finden Sie weitere lesenswerte Artikel zur PID.

Abschied vom Embryonenschutz? Der Streit um die PID in Deutschland
(Publikation zum Bioethischen Kolloquium vom 06.10.2010 in Mainz)
Peter Schallenberg; Rainer Beckmann (Hg.)
Köln: Bachem, 2011. 175 S.
ISBN 978-3-7616-2533-0
Weitere Infos bei der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle KSZ, Rezension folgt!


Mediziner im Nationalsozialismus: Jeder zweite Arzt war Mitglied in Hitlers Partei
Von Rainer Woratschka
Die Ärzteschaft will die Vergangenheit des eigenen Berufsstandes vor 1945 weiter erforschen lassen – und vor allem auch die Kontinuitäten, die es bis in die Nachkriegszeit hinein gegeben hat.
TAGESSPIEGEL 24.03.11


Hirntod: Debatte neu aufgenommen
Overdick-Gulden, Maria
Leserbrief zu der Buchrezension „Im Grenzland des Todes“ von Nicola Siegmund-Schultze (DÄ 48/ 2010: „Der Hirntod“ von Ralf Stoecker).
Deutsches Ärzteblatt 2011; 108(6): A-277, 11.02.11
Anm.: Der zugehörige Rezensions-Artikel ist dort unter der Überschrift verlinkt.


Grenzen der Prävention "unerwünschter" Schwangerschaften
Überarbeitete Fassung des Vortrags "Psychodynamik von Schwangerschaftskonflikten" von Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald anlässlich des Seminars der Bayerischen Landesärztekammer "Medizinische und ethische Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs" gem. Art. 5 Abs. 5 des BaySchwHEG am 17. April 2010 in München
Der Inhalt dieses Vortrags wurde am Ende des Seminars als "hand-out" an die Seminarteilnehmer ausgegeben. Zur nächsten Seminarveranstaltung dieser Art wurde der langjährige Referent nicht mehr angeschrieben. Der zuständige Referatsleiter Fortbildung/ Qualitätsmanagement der BLÄK hielt es nicht für notwendig, seinen Kollegen hierüber zu informieren oder benachrichtigen zu lassen, dass man ihn beim nächsten Seminar nicht benötige, dies ergab sich erst einen Tag vor dem Termin anlässlich eines Anrufes bei der Sekretärin.


PDF Apologetik auf Kosten des Lebensschutzes
- Das "Beratungskonzept" aus der Sicht einer katholischen Theologin
VRiaVG a. D. Bernward Büchner, Freiburg
7 Seiten, Veröffentlicht in Zeitschrift für Lebensrecht Nr. 1/2010


PDF Empfängnisregelung mit NFP: schwanger werden oder nicht
TitelblattPetra Frank-Herrmann, Thomas Strowitzki
Abt. Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen Universitätsfrauenklinik, Heidelberg
Günter Freundl, Siegfried Baur, Christian Gnoth
Sektion Natürliche Fertilität der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie
53 Seiten
Skript zur Veranstaltung "25 Jahre NFP-Zentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig, 21.11.2008


TitelbildVorgeburtliche Medizin zwischen Heilungsauftrag und Selektion
Herausgegeben von Prof.Dr.med. Ingolf Schmid-Tannwald und Dr.med. Maria Overdick-Gulden 2001
(Zwar schon älter, aber nach wie vor aktuell!)
 
 
 


TitelbildGestern "lebensunwert" - heute "unzumutbar". Wiederholt sich die Geschichte doch?
Herausgegeben von Ingolf Schmid-Tannwald
Zuckschwerdt Verlag, 2. Auflage (August 2000)
200 Seiten, Paperback
 
 
 

Neue Rezensionen

Hier finden Sie die neuesten Rezensionen zu aktuellen themenrelevanten Büchern.

BuchcoverVom Recht auf ein gesundes Kind
Ein Plädoyer für die PID - Präimplantationsdiagnostik
Matthias Bloechle
Irisiana 2011, 208 Seiten
 
 
 
 
 


BuchcoverDer verleugnete Rechtsstaat
Anmerkungen zur Kultur des Todes in Europa

Manfred Spieker
Schöningh, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2011, 258 S.
 
 
 
 


BuchcoverDie Geschichte der Palliativmedizin
Medizinische Sterbebegleitung von 1500 bis heute

Michael Stolberg
Mabuse-Verlag, Frankfurt/M 2011, 303 S.
 
 
 
 


BuchcoverSuizidprävention im Alter
Folien und Erläuterungen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung

Barbara Schneider, Uwe Sperling, Hans Wedler
Mabuse-Verlag, Frankfurt a.M. 2011, 60 S.
 
 
 
 


BuchcoverLebensrecht - Abtreibung, Euthanasie,
PID, Stammzellforschung...

Alexandra Maria Linder
MM-Verlag, Aachen 2011, 166 S.
 
 
 
 
 


BuchcoverWarum Vampire nicht gern rennen
Holm Schneider
Stachelbart-Verlag, Erlangen 2011, 47 S.
 
 
 
 
 
 


BuchcoverDemenz und Zivilgesellschaft - eine Streitschrift
Peter Wißmann, Reimer Gronemeyer
Mabuse-Verlag, Frankfurt a.M. 2008, 200 S.
 
 
 
 
 


Der Hirntod: Ein medizinethisches Problem und seine moralphilosophische Transformation. Studienausgabe.
Ralf Stoecker
Verlag Karl Alber, Freiburg i. Br. 2010. 367 S.


Grauzone Hirntod. Organspende verantworten.
Stefan Rehder
St. Ulrich Verlag Augsburg 2010, 190 S.


Verheissungen der neuesten Biotechnologien
Edith Bredura
Stein a. Rhein 2010, 160 Seiten