Dokumente

Symposien

2. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben e.V. mit der Hanns-Seidel-Stiftung e.V.

1997

Gestern ´lebensunwert´, heute ´unzumutbar´ - Wiederholt sich die Geschichte doch?

Zu dieser Tagung ist ein Symposiumsband erschienen:

BuchcoverGestern lebensunwert - heute unzumutbar: Wiederholt sich die Geschichte doch?
von Ingolf Schmid-Tannwald (Herausgeber)
Zuckschwerdt Verlag, 2. Auflage (August 2000)
200 Seiten, Paperback, 15,20 Eur

Die Abwertung menschlichen Lebens als lebensunwert etwa, führte zur aktiven Euthanasie in der NS-Zeit. Diese Methode wiederum hatte Modellcharakter für die Ermordung vor allem rassisch minderwertiger oder unproduktiver gesunder Menschen. Heute führt eine emeute Fremdbewertung menschlichen Lebens zur massenhaften vorgeburtlichen Kindstötung.

In allgemein verständlicher und kompetenter Weise werden die geistigen Hintergründe, die praktische Durchführung und die Finanzierung dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit im vorliegenden Buch dargestellt. Dabei zeigen sich vielfältige und erschreckende Parallelen.

Das Buch will der Verschleierung der staatlich finanzierten Massentötung entgegentreten und das Tabu der angeblichen Unvergleichbarkeit des Tötens von damals und heute durchbrechen. Wenn wir uns nicht erinnern, wird sich alles wiederholen und das Töten weitergehen.

Bestellung:

Zur Bestellung des Buches nutzen Sie bitte unser Bestellformular.

Über den Autor:

Prof. Dr. Schmid-Tannwald ist Frauenarzt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat Erfahrung gesammelt als langjähriger Leiter der Familienplanungsstelle, sowie als Oberarzt der Frauenklinik der Universität München im Klinikum Großhadern. Seine Arbeitsgebiete sind vorwiegend Sexual- und Verhütungsverhalten bei Jugendlichen, Schwangerschaftskonflikte und Schwangerschaftsabbruch. Prof. Dr. Schmid Tannwald hat den Vorsitz der "Ärzte für das Leben e.V." inne und ist Mitverfasser der Banzer Erklärung.

Vgl. auch das 5. Buch des katholischen Kirchenoberhaupts: Papst vergleicht indirekt Holocaust und Abtreibung; siehe Meldung im Spiegel online vom 17.02.2005.

nach oben